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Die Reise der beckers!

Wir sind stolz auf unsere Entwicklung!

Unser Saftladen wurde 1932 durch Bertha Becker in dem schönen Dörfchen Lütgenrode in Nörten-Hardenberg gegründet. Von einem einst kleinen Hof mit eigenen Streuobstwiesen haben wir uns nicht nur zu einem modernen Fruchtsaftabfüller, sondern auch zu einem zuverlässigen Full-Service Partner im Getränkebereich und zu einer der beliebtesten norddeutschen Marken entwickelt. Heute sind flache Hierarchien für uns selbstverständlich und unsere Werte Wertschätzung, Nachhaltigkeit und Offenheit bestimmen unsere Entscheidungen und unser Handeln. Doch das war nicht immer so! Natürlich könnten wir hier nur über unsere Erfolge schreiben, aber das wollen wir gar nicht. Auch wir haben Höhen und Tiefen erlebt, sind in das ein oder andere Fettnäpfchen getreten und haben Fehlentscheidungen getroffen – doch genau das hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind und für was wir stehen. Wir laden Dich ein, mit uns auf unsere Reise zu gehen. Wir möchten Dir zeigen, woher wir kommen, was wir erlebt haben und was uns heute als Marke beckers bester ausmacht. Und eins können wir jetzt schon vorwegnehmen: Am Ziel unserer Reise sind wir noch lange nicht…

Eine Frau, Eine Idee!

Wir schreiben das Jahr 1931 und Bertha Becker hat ein „Problem“. Ihr kleines Stückchen Land mit Wald- und Apfelbäumen ist so ertragreich, dass sie nicht weiß, wohin mit der großen Ernte. Da kommt ihr DIE Idee! Sie packt ihre Äpfel auf einen Anhänger und fährt damit nach Göttingen. Dort lässt sie ihre Ernte zu Süßmost pressen und in Flaschen abfüllen. Weil frischer Most aber nur wenige Tage haltbar ist, verteilt sie ihn großzügig an Freund:innen und Nachbar:innen. Alle schwärmen von „Bertha‘s Apfelsaft“ und Bertha erkennt ihre Chance. Sie kauft im darauffolgenden Jahr eine Fruchtpresse und verarbeitet ihre Äpfel und die ihrer Nachbar:innen selbst auf dem eigenen Bauernhof in Lütgenrode. Zusätzlich investiert sie ihr Geld in eine sogenannte „Baumannsche Glocke“, um ihren Süßmost für eine längere Zeit haltbar zu machen. Sie gründet das Unternehmen „Süßmostkelterei beckers bester“ und tadaa… das war unsere Geburtsstunde. In den nächsten Jahren werden um den „Beckerschen Hof“ weitere Obstplantagen angelegt und neben verschiedenen Apfelsorten werden auch Erdbeeren, Himbeeren, schwarze Johannisbeeren und Sauerkirschen angebaut. Wir sind mächtig stolz, dass Bertha den Mut hatte ihren eigenen Weg zu gehen, denn ohne diese starke Frau würde es uns heute nicht geben.

Die Zeichen stehen auf Wachstum!

Von ihrem einst kleinen Bauernhof ist nicht mehr viel übriggeblieben. Bertha und ihr Mann haben die Landwirtschaft in den letzten Jahren aufgegeben und sich komplett auf das Fruchtsaftpressen spezialisiert. In den früheren Ställen werden jetzt die Früchte gelagert, gepresst, haltbar gemacht und per Hand in Flaschen abfüllt und beklebt. Doch jetzt nach dem Zweiten Weltkrieg möchte Bertha die Führung des Unternehmens an die nächste Generation abgeben und sich immer mehr aus dem Geschäft zurückzuziehen. Nach dem Krieg und im Zeichen des Aufbaus gründen immer mehr Menschen Keltereien und stellen Produkte aus Obst her. Um die Interessen der Fruchtsafthersteller zu wahren, gründen die ersten gemeinsam den „Zentralverband der Süßmost- und Obstgetränkeindustrie e.V.“, der 1965 in „Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.“ umbenannt wurde. Und auch wir als damalige „Süßmostkelterei beckers bester“ sind von Stunde null mit dabei.

Im Mittelpunkt steht die Qualität!

Berthas Sohn Ernst Becker übernimmt 1945 die Unternehmensführung. Sein Ziel? Das Unternehmen zu professionalisieren, um den wachsenden Durst nach Süßmosten zu stillen. Dazu investiert er in die neusten und modernsten Anlagen seiner Zeit. So kauft Ernst eine mechanische Presse, einen Pasteur und einen Rückkühler. Mit seiner Begeisterung für Technik legt er den Grundstein unseres heutigen Qualitätsverständnisses. Durch den Rückkühlprozesses nach dem Erhitzen und Abfüllen des Saftes in Flaschen, kann er so einen natürlich hohen Vitamingehalt gewährleisten und Farbveränderungen verhindern. Diese Revolution im Fruchtsaftbereich spricht sich schnell rum und seine Produkte können sich von der Masse abheben und stehen vor allem für eins – hohe Qualität. Die Nachfrage wächst und schnell wird das Sortiment um weitere Fruchtsaftvarianten erweitert. Auch heute ist ein Rückkühler etwas Besonders, denn noch immer werden die Flaschen bei anderen Unternehmen palettenweise im Freien ausgekühlt, was auch mal bis zu 14 Tage dauern kann und sich auf die Qualität auswirkt. Definierte Ernst Becker damals Qualität noch an technischen Fakten und sensorisch messbaren Eigenschaften, haben wir unser heutiges Verständnis um ökologische und soziale Ebenen erweitert.

Wir müssen neue Wege gehen!

30 Jahre später übernehmen die Enkelkinder Ernst jr. und Karl Otto Becker das Unternehmen. Die beiden möchten am Qualitätsverständnis festhalten, die Marke weiter professionalisieren, die Markenreichweite erheblich erhöhen und auch an den damaligen üblichen starren hierarchischen Strukturen festhalten. Sie erkennen das Potenzial der Mehrwegflasche und positionieren die Marke als Vorreiter im Mehrwegboom. Und dieses Vorgehen trägt Früchte: Inzwischen kann man in ganz Norddeutschland unsere Produkte auf vielen Frühstückstischen finden. Beflügelt von diesem Erfolg wird weiter in das Unternehmen investiert, eine eigene LKW-Flotte entsteht und 1991 wird das Tochterunternehmen Eislebener Fruchtsaft GmbH & Co. KG in Eisleben gegründet. Auch in Sachen Produktentwicklung werden die beiden immer mutiger – es werden Smoothies oder auch Fruchtjogurtsdrinks entwickelt. Doch die Menschen waren zu dieser Zeit noch nicht offen für solch einen Innovationsgeist, keines dieser Produkte konnte bestehen. Die Nachfrage nach Mehrwegprodukten sinkt – Ernst jr. und Karl Otto erkennen diesen Trend und investieren in eine PET-Anlage. Eine Tetra Pak Anlage folgt, doch diese Entscheidung kommt zu spät. Die Markenbedeutung von beckers bester nimmt ab und neue Wege müssen eingeschlagen werden. Also füllt becker seitdem auch für andere Unternehmen Produkte ab. So wurde aus der Not eine Tugend und wir haben die Möglichkeit bekommen, unsere Erfahrungen und unser Know How in diesem Bereich aufzubauen. Heute werden wir im Getränkebereich als kompetenter als Full-Service-Partner geschätzt.

Bewegen heißt verändern!

Von Berthas kleinem Hof ist 2010 nichts mehr übriggeblieben. Inzwischen gibt es mehrere große Tanklager, zwei Produktionshallen, mehrere Lagerhallen und einen Werksverkauf. Der Lohnfüllpart wächst und Sebastian Koeppel, der Urenkel von Bertha, übernimmt die Geschäftsführung. Der Schwerpunkt der Marke ist klar: Tradition und Qualität. Zur Herausforderung werden wirtschaftliche Probleme. 2014 erfolgt der Verkauf des Tochterunternehmens in Eisleben, es gibt Entlassungen, die eigene LKW-Flotte wird eingestellt und es kommt zum Verlust des Vertrauens der Belegschaft in die Geschäftsleitung. Es wird nicht mehr in Lütgenrode gepresst, sondern es wird die Entscheidung getroffen, die Früchte so schnell wie möglich nach der Ernte vor Ort beim Experten pressen zu lassen.

Die Geburt des ersten Sohnes von Sebastian Koeppel führt zur Veränderung seines Denkens und läutet so zum Transformationsprozess der Firma ein. Koeppel macht sich viele Gedanken, was er der zukünftigen Generation hinterlassen möchte. Wie sollen die Strukturen in der Firma sein? Was soll beckers bester für eine Rolle in der Gesellschaft spielen?

Was uns heute ausmacht!

Diesen Teil halten wir mehr als kurz. Denn wer wir heute sind, was uns ausmacht, welche Menschen hinter der Marke stecken uns alles Weitere… das erfährst Du auf dieser Website. Von der Vergangenheit haben wir Dir so gut wie möglich berichtet… wie wir heute sind – darüber kannst Du Dir gerne ein eigenes Bild machen. Und falls Dir etwas zu kurz kommt oder Dir Dinge fehlen, melde Dich gerne jederzeit bei uns. Diese Website soll leben und kann jederzeit für und durch Dich erweitert werden. Wir freuen uns darauf, weiterhin mit Dir Geschichte zu schreiben.

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