Genug für alle! Für immer!

„Nachhaltigkeit“ ist derzeit in aller Munde. So manches Mal wird der Begriff sehr inflationär gebraucht. Deswegen halten wir uns damit zurück. Für uns gibt es keinen Punkt, an dem wir sagen könnten: „So, jetzt sind wir nachhaltig!“ Es ist vielmehr ein ständiger Prozess, diesem extrem hohen Anspruch jeden Tag ein wenig näher zu kommen.

Als wirtschaftendes Unternehmen ist uns bewusst, dass wir jeden Tag in die Natur und in das Leben zahlreicher Menschen eingreifen: Jede Form der Landwirtschaft ist z.B. ein Eingriff in die Natur. Wir können nur versuchen, die negativen Effekte so klein wie möglich zu halten und diese, welche wir nicht verhindern können, so gut wie möglich auszugleichen.

Als Familienunternehmen liegt bei uns „Nachhaltigkeit“ quasi schon in der DNA. Um sie in den Unternehmensalltag zu integrieren, bedarf es großer Disziplin und der Überzeugung, dass nur nachhaltiges Wirtschaften langfristig funktionieren wird. So gibt es bei uns keine Abteilung, auf welche die Verantwortung „abgewälzt“ wird, sondern wir alle sind zum nachhaltigen Handeln verpflichtet. Dabei haben wir noch eine lange Wegstrecke vor uns und sind in vielen Bereichen noch nicht so weit, wie wir es gerne wären. Wir sind aber davon überzeugt, dass es die Anstrengungen wert sind.

Ökonomie

Als Wirtschaftsunternehmen können wir unsere langfristigen Ziele nur verfolgen, wenn wir uns eine entsprechende wirtschaftliche Grundlage sichern. Das heißt, wir sind bestrebt, langfristige Partnerschaften mit fairen Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten und Dienstleistern aufzubauen und zu pflegen. Am Ende des Tages müssen wir es schaffen, dass Ihr, unsere Kunden, bereit seid, für unsere Produkte einen angemessenen Preis zu bezahlen. So sind wir in der Lage, die Leistungen unserer Partner gleichwertig zu vergüten und darüber hinaus in den Fortbestand des Unternehmens zu investieren. Auch wenn vielerorts die Geiz-ist-geil-Mentalität beschworen wird, lehnen wir einen ruinösen Wettbewerb, welcher auf der Ausbeutung Einzelner beruht, ab.

Soziales

Als Unternehmen sind wir auf die Zusammenarbeit zahlreicher Menschen angewiesen und sehen in dieser gegenseitigen freiwilligen Abhängigkeit den Grundstein des Erfolges. Das heißt, dass wir uns bemühen, faire und angemessene Löhne zu bezahlen und sicher zu stellen, dass – insbesondere in den Anbauländern – Mindestsozialstandards eingehalten werden. Das ist nicht immer ganz leicht und gerade für ein mittelständisches Unternehmen eine große Herausforderung.

Über den monetären Punkt hinaus versuchen wir eine Führungskultur zu gestalten, die den Mitarbeiter als mündiges Individuum respektiert, ihm ein Umfeld schafft, in dem er sich weiterentwickeln und Verantwortung übernehmen kann und in dem er würdevoll behandelt wird.

Neben unserer sozialen Verantwortung gegenüber den Mitgliedern unserer Arbeitsgemeinschaft hat ein Unternehmen auch eine gesellschaftliche Verantwortung, der wir im – Rahmen unserer Möglichkeiten – versuchen gerecht zu werden. Unsere Mitarbeiter engagieren sich in vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Darüber hinaus übernimmt auch die Firma beckers bester Verantwortung.

Zum Beispiel in der Ausbildung. Bei über 300 Fruchtsaftbetrieben in Deutschland stellen wir jedes Jahr ca. 10% der Absolventen in dem Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik.

Zusammen sind wir stark

(Internationaler Schulbauernhof)

Ökologie

Für viele Menschen ist die Ökologie der zentrale Aspekt der Nachhaltigkeit. Deshalb widmen wir uns diesem Thema im Folgenden ausführlich anhand einiger Beispiele:

Recycling

Hier darf ich Biene sein

Energie

Wasser

CO2