Weil Ehrlichkeit am längsten währt!

 

Liebe Kundin,
lieber Kunde,

aus gegebenen Anlass wende ich mich heute persönlich an Sie.

Die Firma Foodwatch hat unter anderem unser Haus dafür kritisiert, dass wir auf unseren Flaschen nicht auf dem Vorderetikett deutlich darauf hinweisen, um wie viel Fruchtgehalt es sich bei dem Produkt handelt und dass wir unsere Nektare als Säfte ausgeben würden.

Leider hat man uns im Vorfeld weder gefragt, warum wir das so machen, noch eine Möglichkeit gegeben zu reagieren. Die Forderung etwas zu ändern kommt erst jetzt. Ist ja auch publikumswirksamer.

Nun mal wirklich zu den Hintergründen. Als kleiner mittelständischer Saftladen haben wir leider keine großen Möglichkeiten Werbung zu treiben. Was uns bleibt ist die Verpackung. Diese muss einen Anreiz schaffen zu dem Produkt zu greifen. Das wollen wir aber erreichen, ohne den Kunden in die Irre zu führen. Wir haben also vor kurzer Zeit unsere Packungsdesigns radikal verändert. Dabei haben wir uns auf der Vorderseite nur noch auf die wesentlichen Aussagen beschränkt. Alle weiteren Informationen stehen übersichtlich auf der Seite der Kartonverpackung oder auf dem Rückenetikett bei den Flaschen.

Warum finden wir den Hinweis auf Fruchtgehalt und Saft oder Nektar nicht so wichtig, dass es unbedingt auf die Vorderseite muss? Nun zum einen würden wir nie ein minderwertigeres Produkt anbieten als möglich. Heißt, wo ein Saft (100% Fruchtgehalt) möglich ist, machen wir auch einen Saft. Die Herrschaften von Foodwatch haben wohl noch nie einen 100%igen Kirsch-, Mango- oder Bananensaft getrunken. Das ist pur kaum genießbar und sicherlich nicht im Interesse des Kunden. Warum dann der Vorwurf, wir würden den Eindruck erwecken wollen, dass es sich um einen Saft handelt?! Zum anderen könnte man uns ja unterstellen, dass wir Rezepturänderungen auf diese Weise heimlich, still und leise umsetzen könnten, weil kaum einer sie bemerken würde. Nun haben wir aber in der letzten Zeit immer wieder bewiesen, dass wir sogar prominent auf der Vorderseite darauf hinweisen, wenn wir Rezepturen verändern und sogar wenn wir die Preise anheben. Wir machen das, weil wir unsere Kunden ernst nehmen!

Leider können wir nicht jeden Kunden fragen, wie er es gerne hätte. Aber im Unterschied zu vielen anderen überlegen wir uns sehr genau, was der Kunde wohl von uns erwarten würde. Dabei können aber auch mal Fehlentscheidungen passieren. Wenn wir darauf in einem ernsten Interesse für den Verbraucher einzustehen sachlich hingewiesen werden, sind wir für jegliche konstruktive Kritik offen und sogar dankbar. Wir werden aber sicherlich nicht auf polemische öffentlichkeitswirksame Forderungen ohne nachvollziehbaren Grund reagieren.

Wer Unternehmen, die sich ehrlich um Offenheit bemühen, als Verbrauchertäuscher diffamiert, ohne vorher den Dialog zu suchen, schürt unnötig Unsicherheit und ist der wahre Verbrauchertäuscher!

Herzliche Grüße aus Lütgenrode

Sebastian Koeppel

Möchtest du uns Deine Meinung dazu schreiben?

Great Barrier Run 2017

Unser Team hat alles gegeben! Bei frostigen Temperaturen unter 10°C mussten sich unsere Läufer dem Warm-Up der Veranstalter stellen. Danach ging es durch Wasser und Matsch, es wurde geklettert, gerutscht und gekrochen.

Lohnmost 2017

DA MOST DU HIN!
Hier erfährst Du, wann du die Äpfel abgeben kannnst und was Du dafür bekommst.

Umfrage zu unseren Etikettendesigns

Die Meinung unserer Kunden ist uns wichtig! Um nach der Foodwatch-Kritik wirklich Eure Meinung zu erfahren, haben wir eine Umfrage vorbereitet, mit der wir ermitteln wollen, in welcher Version Ihr unser Etikett und unser Tetra-Pak besser findet. Unsere...

Hilfe, mein Produkt setzt sich am Boden ab!

Euch ist vielleicht schon aufgefallen, dass sich manche Produkte, wie der Ananassaft oder Die Schor!e Maracuja, stärker absetzen als üblich. Aber keine Panik! Das bedeutet nicht, dass der Saft nicht in Ordnung ist.

Share This