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beckers bester investiert in erneuerbare Energie

Wohin steigen die Preise für Öl und Gas noch? beckers bester sucht Alternativen

Investition von 1,4 Mio. € in erneuerbare Energie

Voraussichtlich im Juli diesen Jahres wird unsere Privatkelterei an unserem Standort Lütgenrode ein Holzhackschnitzelheizwerk zur Dampferzeugung in Betrieb nehmen und damit den jährlichen CO2-Ausstoß um ca. 2.200 t verringern.

Energiebedarf für rund 700 Einfamilienhäuser

Bisher verbrauchten wir in unserem Familienunternehmen ca. 14.000.000 Kilowattstunden Gas um Wasserdampf herzustellen, der der Prozessbeheizung wie z.B. der Sterilisierung von Rohrleitungen und Lagertanks diente. Nun wird die gleiche Dampfmenge durch das Verbrennen von unbehandeltem und CO2 neutralem Holz hergestellt. Die Anlage mit einer Leistung von 2,48 Megawatt könnte damit den Energiebedarf von ca. 700 Einfamilienhäusern decken.

Werksleiter Olaf Brakmann: „Für einen Lebensmittelbetrieb ist es besonders wichtig Verfahren einzusetzen, die nicht zur Verschmutzung der Umgebung führen. Das Holz wird daher in geschlossenen Containern angeliefert und die Abluft des Verbrennungsprozesses durch spezielle Systeme gereinigt. Die Anlage ist dabei so ausgerichtet, dass wir auch die Energie des anfallenden Kühlwassers für unsere Prozesse nutzen“

Steigende Energiekosten

Unternehmenschef Ernst Becker: „Die Energiekosten machen 10% der Gesamtkosten aus. Wir haben schon bei den von uns verarbeiteten Früchten mit erheblichen Kostensteigerungen zu tun, da können wir die enormen Kostensteigerungen auf dem Energiesektor nicht weiter hinnehmen.“

Einklang von Ökologie und Ökonomie

Geschäftsführer Sebastian Koeppel vor dem Rohbau des neuen Holzhackschnitzelwerkes

Geschäftsführer Sebastian Koeppel: "Mit der Investition in das neue Heizwerk folgen wir unserem Unternehmensgrundsatz, überall dort umweltschonende Verfahren einzusetzen, wo es betriebswirtschaftlich vertretbar erscheint. So wurde beispielsweise bereits vor 20 Jahren eine Abwasseraufbereitungsanlage auf unserem Firmengelände installiert, die die Abwässer einer Kleinstadt mit 30.000 Einwohnern entsorgen könnte."

Mit dieser Investition sehen wir uns auf einem guten Weg und wir sind uns sicher, noch vor Beginn des neuen Gaswirtschaftsjahres die richtige Antwort auf die Preisentwicklungen im Energiebereich gefunden zu haben, da es gelungen ist, die Preise für das benötigte Brennholz auf fünf Jahre zu fixieren.